Nurflügel Experimentalflugzeug

Nimbus - Nurflügel Hochtechnologie

Der Nimbus ist ein manntragendes jedoch ferngesteuertes Nurflügelflugzeug, das als Versuchs- und Messplattform zur Weiterentwicklung einer speziellen Nurflügel-Technologie konzipiert wurde. Der gepfeilte Nurflügel wurde mit einer glockenförmigen Auftriebsverteilung ausgelegt und zeigt trotz höherem induzierten Widerstand hervorragende Flugleistungen.

Konzept

Im Jahr 2001 begann die Ausarbeitung des Konzepts, die Entwicklung und der Bau, der nach 8 Jahren mit einem erfolgreichen Erstflug belohnt wurde.

Link zum Video des Zulassungsflugs: https://youtu.be/pmPw-P9ZfHY

Das Nimbus Nurflügel Projekt wurde vom Konzept bis zur flugtechnischen Abnahme erst durch das einzigartige Engagement zahlreicher Studenten ermöglicht. Mit den Initiatoren und Hauptentwicklern Ulrich Schäfer und Helge Hillreiner, den studentischen Entwicklern und Konstrukteuren des Nimbus, der Fachhochschule Aachen als Projektträger und der Unterstützung durch Up2-Tec besteht eine solide Basis zur weiteren Forschung und Entwicklung im Bereich der Nurflügel-Technologie.

Kooperationsnetzwerk

 

 koop-logo

 

 

 

 
  Fachhochschule Aachen   Up2-Tec Prototyping GbR

 

Ulrich Schäfer
Tel.:       +49 241 6009-52371
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Dipl.-Ing. Roman Holtz
Tel.:       +49 241 412503-40
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Dipl.-Ing. Helge Hillreiner
Tel.:       +49 241 412503-41
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  Stuko LuRa    
  Patrick Zwintzscher
Tel.:      +49 241 6009-52371
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 Anfahrt:        
 

Anfahrt

    
 

Up2-Tec/ Stuko LuRa c/o FH Aachen,

FB6 Luft- und Raumfahrttechnik
Hohenstaufenallee 6
52064 Aachen

 

  • Aachen Hbf (Hauptausgang nach links) auf B264 Richtung Schanz
  • An der 2. Ampel links abbiegen auf Mozartstrasse
  • Dem Straßenverlauf halb rechts auf Hohenstaufenallee folgen
  • Nach der Unterführung/ Kreuzung Goethestrasse 2 mal rechts auf untere Parkplatzebene abbiegen

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entwicklung

Mit diesem Nurflügel-Konzept wurden zur Gewährleistung eines sicheren und stabilen Flugverhaltens spezielle aerodynamische Theorien in der Praxis umgesetzt. Die numerisch untersuchte, strukturmechanische Auslegung der GFK-/ CFK-Mischbauweise ist schwingungssicher und bezieht aeroelastische Aspekte mit ein.

Ein ultraleichter Berstschutz bietet eine gesteigerte Sicherheit im Falle eines Triebwerksschaden.

Schnitt Triebwerke

Die beiden Triebwerke TJ70 Raptor der Firma Frank Turbine bieten mit jeweils bis zu 160 N einen ausreichenden Schub.

Weitere Details zu den Triebwerken finden Sie unter: http://www.frankturbine.com

 

Experimentalplattform zur Untersuchung von

  • Rudermomenten
  • Auftriebsverteilungen
  • Auftriebsschwerpunkt
  • Verwindungsverteilung Aeroelastischem Verhalten
  • Teilvariabler Flügelgeometrie
  • Stabilitätsmaßbetrachtung
  • Flugmechanische Untersuchungen

Erprobung

Nach Fertigstellung des Prototypen Mitte 2009 wurde mit der Flugerprobung begonnen. Dabei wurden alle flugrelevanten Daten an Bord erfasst und in Echtzeit mit mehreren Videobildern digital zur Bodenstation gefunkt. Mehrfach redundante Übertragungswege der Telemetrie-Ausrüstung unterstützen dabei einen sicheren Flug. In künftigen Versuchen soll die Ruderentkopplung und notfalls das integrierte Rettungssystem getestet werden.

 Nimbus STart

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nimbus Flug

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fernsteuerung

Die Fernsteuerung ist vergleichsweise einfach und direkt, es bedarf keiner speziellen Regelungstechnik oder Computerunterstützung zur Durchführung von Flugmanövern. Zusätzlich bietet eine hoch-entwickelte drahtlose Messtechnik die Möglichkeit einer ständigen Überwachung an der Bodenstation. Ein echtzeitfähiger Feldbus (TTP-A) steht für diverse Mess- und Regelungsaufgaben zur Verfügung.

NimbusBodenstation